Mittwoch, 25. Mai 2011
Neu auf DVD:
Dickste Freunde
Noch nie hatten Ronny (Vince Vaughn) und Isaac (Kevin James) Geheimnisse voreinander, seit Ewigkeiten sind sie dickste Kumpel und Partner im Job. Doch als Ronny die Frau seines besten Freundes dabei erwischt, wie sie ihn mit einem anderen betrügt, gerät Ronnys schöne heile Welt in die Zwickmühle. Soll er Isaac alles erzählen und damit seine Ehe zerstören, vielleicht noch viel mehr? Oder sollte er einfach alles für sich behalten? Je länger Ronny zögert und versucht, das 'Richtige' zu tun, umso tiefer gerät er in ein aberwitziges Fettnäpfchen-Minenfeld und setzt so auch seine Freundschaft aufs Spiel. Ein delikater Eiertanz ums Fremdgehen und Freund sein ...



Vince Vaughn ("Die Hochzeits-Crasher") und Kevin James ("Der Kaufhaus Cop") liefern die typische Buddy Komödie mit Freundschaftswirren, Liebeschaos und einigem an tiefergelegtem Humor. Dazwischen gibt es zwar ernste Buddy-Töne, die man den beiden aber nicht wirklich abnimmt. Dennoch sind es die Darsteller, die die oftmals unbeholfene Story sympatisch machen. Da verwundert es nur, dass ausgerechnet Regisseur Ron Howard ("Frost/Nixon") für die seichte Männer-RomCom verantwortlich ist, von dem man eher tiefgründigere Unterhaltungskost gewohnt ist. Unsinnige aber immerhin solide Hausmannskost.
Bewertung: 5/10 (Moviepilot Prognose 4,5)


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Dienstag, 24. Mai 2011
Neu auf DVD:
Monsters
Die Welt ist verändert, seitdem die NASA vor sechs Jahren Spuren außerirdischen Lebens bergen konnte und diese Proben durch einen Absturz über Zentralamerika verteilt wurden. Kurz darauf kommt es in Mexiko zu ersten Konfrontationen mit einer neuartigen Lebensform. Die US-Regierung versucht den Schaden zu begrenzen, indem die 'Infizierte Zone' mit einer gigantischen Mauer vom restlichen Kontinent abgespalten wird. Mitten in diesem Chaos lernen sich der Fotograf Andrew (Scoot McNairy) und die junge Samantha (Whitney Able) kennen. Andrew arbeitet für Samanthas reichen Vater und bekommt unfreiwillig den Auftrag, das Töchterchen aus gutem Haus sicher gen Heimat zu eskortieren. Es bleibt wenig Zeit: In drei Tagen soll die Grenze zwischen Mexiko und den USA endgültig versiegelt werden ...



"Monsters" ist ein weiteres Beispiel dafür, dass eine Low Budget Produktion mit origineller Story immer noch besser ist als grosses Popcornkino ohne wirklichen Inhalt. Thematisch im selben Genre wie auch "District 9", setzt der Debütfilm von Gareth Edwards weniger auf oberflächliche Monster-Action als auf die Flucht vor einer potentiellen Bedrohung, die erst zum Ende wirklich thematisiert wird. Recht clever ist dabei eine actionreiche Einleitung, die erst im Finale ihre Fortsetzung und Aufklärung findet. Der Weg dahin führt allerdings auf eine Reiseroute, deren Entstehung (im Wild-Dreh ohne Genehmigungen) jedoch aufregender erscheint als das tatsächliche Ergebnis im Film. Hier schleicht sich dann auch die ein oder andere Länge ein, die die atmosphärische Spannung doch deutlich ausbremst. Wenn die beiden Protagonisten über ihr unerfülltes Leben sinnieren, verliert sich die Monster-Handlung in melancholische Langeweile. Darüber hinweg tröstet ein Finale, dass man wohl als magischen Kino-Moment bezeichnen kann. Auch wenn die Produktion insgesamt nun kein Meisterwerk sein mag, kann es - wie gesagt - immer noch mehr überzeugen als manche Reissbrettware aus Hollywood.
Bewertung: 6,5/10 (Moviepilot Prognose 5,5)


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Montag, 23. Mai 2011
Age of Heroes - Trailer (YouTube)

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Neu auf DVD:
The Green Hornet - Die Grüne Hornisse
Britt Reid (Seth Rogen) ist der Sohn des prominentesten und mächtigsten Medienmagnaten von L.A. und vollauf damit zufrieden, die örtliche Party-Szene aufzumischen und auch weiterhin ein planloses Leben zu führen. Doch als sein Vater (Tom Wilkinson) plötzlich auf mysteriöse Weise stirbt und Britt sein gewaltiges Medienimperium erbt, ändert sich alles. Britt geht eine ungewöhnliche Freundschaft mit Kato (Jay Chou) ein, einem der fleißigsten und erfinderischten Angestellten seines Vaters. Gemeinsam sehen sie ihre Chance gekommen, zum ersten Mal in ihrem Leben etwas Sinnvolles zu tun: Verbrechen bekämpfen. Doch um das tun zu können, beschließen sie, selbst zu Verbrechern zu werden. Sie schützen das Gesetz, indem sie es brechen. Als 'The Green Hornet' streift Britt gemeinsam mit Kato nachts durch die Straßen von Los Angeles. Dank seiner genialen Einfälle und Fähigkeiten, konstruiert Kato die ultimative, technisch allem bisher Dagewesenem überlegene Retro-Waffe: 'The Black Beauty', ein unzerstörbares Auto, das über genauso viel PS wie Feuerkraft verfügt. 'The Green Hornet' und Kato sorgen schnell für einiges Aufsehen mit ihrer rollenden, mobilen Festung auf Rädern. Mit Katos cleveren Gadgets bekämpfen sie die bösen Jungs und mit Hilfe von Britts neuer Sekretärin, Lenore Case (Cameron Diaz), beginnen sie mit der Jagd auf den Mann, der die ganze Unterwelt von L.A. kontrolliert: Benjamin Chudnofsky (Christoph Waltz). Doch Chudnofsky hat bereits seinen eigenen Plan, wie er die 'Grüne Hornisse' ein und für alle mal aus dem Weg räumen will ...



Während viele Superhelden-Filme in ernster Düsternis versinken, setzt "Die grüne Hornisse" auf ironischen Buddy-Humor und gezielte Action-Momente. Die Story kommt dabei zwar von der Helden-Stange und bietet auch nur die üblichen 'Sohn reicher aber toter Eltern' und 'Presse jagt Held' Konstellationen, aber das stört bei dem hohen Spassfaktor nur wenig. Und 'unser' Oskar-Gewinner Christoph Waltz ("Inglourious Basterds") ist das fiese Sahnehäubchen, wobei man sich fast noch mehr Auftritte des markanten Schauspielers wünscht. Als buntes Popcorn-Kino der besseren Art taugt das Reboot der 1940er Comic-Reihe auf jeden Fall.
Bewertung: 7/10 (Moviepilot Prognose 6)


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Sonntag, 22. Mai 2011
Donald Strachey: Ice Blues
Ein Mann kommt zu Tode, nachdem er eine Notunterkunft für gefährdete Jugendliche in Stracheys Heimatstadt Albany mit einer Spende von schlappen drei Millionen Dollar beglückt hat. Das Mordopfer stammt aus einer höchst einflussreichen Juristen-Sippe, in der beileibe nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Auf der Suche nach der Quelle des Geldsegens gerät der Ermittler Donald Strachey (Chad Allen) immer tiefer in den Sog dunkler Machenschaften und zieht auch seinen Lover Tim mit in den Abgrund. Denn an der Fassade eines bis dato einwandfreien korrupten Gefüges kratzt niemand ungestraft. Doch trotz skrupelloser Pornohändler und anderer Widrigkeiten geht das Paar auch aus diesem Abenteuer gestärkt hervor ...



Der schwule Polizist jagt mit seinem Lebensgefährten böse Unisex-Gangster! Für das kleine Budget liefert auch dieser Teil der Reihe mehr als solide Krimikost, die in der Inszenierung routiniert und im Spannungsbogen sicher daherkommt. Dabei ist die toughe Hauptfigur zwar homosexuell, was aber kaum von der eigentlichen Handlung ablenkt. Trotzdem wirkt die Story an sich manchmal reichlich altbacken und eher unbeholfen. Die Zielgruppe kann dennoch mehr als zufrieden sein.
Bewertung: 5,5/10


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Samstag, 21. Mai 2011
Queer as Folk 1.22 - The last dance (Season Final)

Queer as folk 1.22 - The last dance

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